ASTRID JAHNSEN – ON YOUR KNEES

Astrid Jahnsen, aus der Serie ON YOUR KNEES, 2017 / Print: 2021

Tintenstrahldruck auf Papier montiert auf Aluminiumverbundplatte, 121 x 121 cm (Blattmaß)
2021 erworben von PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne e.V.

© Astrid Jahnsen

Details   

ASTRID JAHNSEN – ON YOUR KNEES

Pinakothek der Moderne | Kunst
Sammlung+ | Saal 26

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Eröffnung: Do. 19.05.2022 | ab 18.00
Artist Talk (in englischer Sprache): Do. 19.05.2022 | 19.00 | Pinakothek der Moderne, Ernst von Siemens-Auditorium
Medientermin: Rundgang mit der Künstlerin am Do. 19.05.2022 um 11.00 (in englischer Sprache) | Nur nach Akkreditierung unter presse@pinakothek.de

2017 erwirbt Astrid Jahnsen (*1972) in ihrer Heimatstadt Lima ein Set aus 82 handgefertigten Heften aus den 1950er-1990er-Jahren, versehen mit Texten und pornografischen Fotografien. Sie bilden den Ansatzpunkt von Jahnsens künstlerischer Auseinandersetzung für das Projekt ON YOUR KNEES, für das sie höchst feinsinnige Nahaufnahmen von dem expliziten Bildmaterial anfertigte. Mithilfe der von ihr eingenommenen Kameraperspektive durchkreuzt Jahnsen jenen männlichen Blick, der die Frauen einst sexualisiert und verobjektiviert ins Bild setzte. Stattdessen konzentriert sie sich auf die Blicke der Frauen, auf Momente der Berührung oder Satzfetzen der nebenstehenden Texte und entwickelt ein neues Narrativ. In einer raumgreifenden Installation präsentiert diese jüngste Neuerwerbung einen aktuellen feministischen Ansatz im Kontext der traditionsreichen Appropriation Art.

Die Ausstellung wird gefördert durch PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne e.V. und der Stiftung Kunstwissenschaft Köln.

Die Publikation wird ermöglicht durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.

Unter dem Titel Sammlung+ präsentieren die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in der Pinakothek der Moderne das Format von Studioausstellungen im Kontext der Sammlung: Präsentationen von Neuerwerbungen, Leihgaben und Künstler:innenräume zeigen die intensive Sammlungs- und Forschungsarbeit, die fachlich fundierte Auseinandersetzung und die Aktualität der Sammlungen