Max Beckmann Archiv

Max Beckmann Archiv

Auswahl von Archivalien aus der Schenkung der Max Beckmann Nachlässe, Max Beckmann Archiv, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, © Bayerische Staatsgemäldesammlungen 

Das Max Beckmann Archiv in München widmet sich als Künstlerarchiv dem Leben und Schaffen Max Beckmanns (1884-1950), einem der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Das 1977 gegründete Archiv ist als zentrale Forschungseinrichtung und Dokumenten -sowie Fotosammlung zum Künstler bei den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen angesiedelt und wird von dem gemeinnützigen Verein Freunde des Max Beckmanns Archivs gefördert.

Die Archivbestände umfassen über 5.000 Briefe, darunter fast 500 Autografen Max Beckmanns, sowie 6.000 Fotografien, etwa 60.000 Zeitungsausschnitte und weit über 1.400 Spezialpublikationen. Unpublizierte Materialien wie Vorträge oder wissenschaftliche Abschlussarbeiten ergänzen die stetig anwachsende Zahl an Zeitdokumenten, ebenso wie Filme und Tonträger. Zu den wichtigsten Zugängen gehört die 2016 erhaltene Schenkung der Familie Beckmann: die Nachlässe von Max Beckmann, seiner ersten Frau Minna Beckmann-Tube wie seiner zweiten Frau Mathilde Q. Beckmann, seinem Sohn Peter und dessen Frau Maja Beckmann. Weitere bedeutende Nachlässe von Freunden Beckmanns, Sammlern aber auch Wissenschaftlern ergänzen die stetig wachsenden Bestände des Archivs.

Als Forschungszentrum und Wissensspeicher ist das Max Beckmann Archiv zentrale Anlaufstelle für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Werk und Person des Künstlers. Neben einer fortwährenden Tiefenerschließung der Bestände unterstützt es durch die Bereitstellung von Materialien Ausstellungen und Publikationen und ermöglicht die Durchführung von Forschungsprojekten. Hierzu bietet das Archiv Möglichkeiten zur selbstständigen Recherche und berät oder begleitet wissenschaftliche Vorhaben. Die Bestände des Künstlerarchivs sind öffentlich zugänglich und können nach vorheriger Anmeldung von jedem Interessierten genutzt werden.

Max Beckmann, Departure, 1932-35
Öl auf Leinwand, Triptychon, Mittelbild 215,3 x 115,2 cm, Seitenbilder 215,3 x 99,7 cm
Museum of Modern Art, New York
©2022. Digital image, The Museum of Modern Art, New York/Scala, Florence

Max Beckmann - Departure

MAX BECKMANN - DEPARTURE
  ‐  

Pinakothek der Moderne | Kunst
Saal 21-26

Die groß angelegte monografische Ausstellung widmet sich erstmals dem Thema der Reise, das für Max Beckmann (1884–1950) in einem biografischen wie symbolischen Sinn von existentieller Bedeutung war. Sein Leben war geprägt durch tragische Erfahrungen von Krieg und Entwurzelung, von Transit und Exil, aber auch von mondänen Urlaubsreisen, von Freiheitsdrang und Reisesehnsucht. Etwa 100 Werke aus bedeutenden privaten und öffentlichen Beckmann-Sammlungen in Europa und den USA wie das erste Triptychon DEPARTURE aus dem MoMA zeigen die enorme Bandbreite der Bildmotive und -ideen des Reisens und ergänzen den größten europäischen Gemäldebestand Beckmanns, der sich in der Sammlung Moderne Kunst befindet. Mithilfe der 2015 erfolgten Schenkung der Familiennachlässe Max Beckmanns an das Max Beckmann Archiv der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen können erstmals auch zahlreiche unbekannte Materialien und Dokumente wie Fotoalben und Filme präsentiert werden, die einen neuen und aktuellen Blick auf den Künstler ermöglichen.

Weitere Informationen zur Ausstellung.

Max Beckmann, Porträt Friedrich Beckmann, 1903, Kreide in Schwarz, Weiß gehöht, 38 x 33 cm
© Herzog Anton Ulrich-Museum, Kathrin Ulrich

Max wird Beckmann. Es begann in Braunschweig

Die 3Landesmuseen Braunschweig laden zur Ausstellung:

Max wird Beckmann. Es begann in Braunschweig
28.10.2022 - 12.02.2023 I 3Landesmuseen Braunschweig

Im Zentrum der Sonderausstellung stehen die prägenden Jugendjahre Max Beckmanns. Internationale Leihgaben und Schlüsselwerke seines Schaffens ermöglichen einen Blick auf seinen Werdegang zum Jahrhundertkünstler. Der 1884 in Leipzig geborene Maler verbrachte seine Jugendjahre vom elften bis zum sechzehnten Lebensjahr in Braunschweig. Hier entstanden seine frühesten künstlerischen Werke, vom märchenhaften Aquarell „Der Diamantberg“ bis zur souveränen Ölskizze „Landschaft mit See“, gemalt als Vorbereitung auf sein Kunststudium in Weimar. Neben frühen noch weitgehend unbekannten Zeichnungen, Aquarellen und Skizzen präsentiert die Sonderausstellung mit der „Großen Sterbeszene“ aus dem Jahr 1906 oder der „Sintflut“ von 1908 auch großformatige Schlüsselwerke aus dem Schaffen eines Weltkünstlers.

Max Beckmann, Schießbude, 1921
© Archiv SLM, Foto: Anne Gold

Max Beckmann - Loge im Welttheater

In Memoriam Thomas Kempen: Das Suermondt-Ludwig-Museum lädt zur Ausstellung:

Max Beckmann - Loge im Welttheater
23.10.2022 - 15.01.2023
Suermondt-Ludwig-Museum

Max Beckmann (1884–1950) gehört zu den bedeutendsten deutschen Malern und Grafikern der Zwischenkriegszeit. Das Suermondt-Ludwig-Museum Aachen zeigt in einer monographischen Ausstellung rund 130 Radierungen, Lithografien und Holzschnitte, sowie ein Ölgemälde und ein Aquarell Max Beckmanns. Die Ausstellung dokumentiert seine, das Gesamtwerk Beckmanns prägende, grafische Tätigkeit und die darin neu entwickelte Bildsprache.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die großzügige Leihgabe der Werke durch die Erben-gemeinschaft Thomas Kempen.

Den Flyer zu der Ausstellung können Sie hier herunterladen: Max Beckmann Flyer

Max Beckmann, Sturmangriff, 1916, veröffentlicht September 1919;
Kaltnadel, Platte: 6 3/4 x 10 1/8 Zoll, Blatt: 10 3/4 Zoll x 18 Zoll;
Saint Louis Art Museum, Neumann/Frumkin Collection

Day & Dream in Modern Germany

Das SAINT LOUIS ART MUSEUM lädt zur Ausstellung

Day & Dream in Modern Germany, 1914–1945
26. August 2022 – 26. Februar 2023
Saint Louis Art Museum

"Day & Dream in Modern Germany" zeigt die reiche Sammlung des Saint Louis Art Museum an modernen deutschen Druckgrafiken, Zeichnungen und Fotografien, um zu veranschaulichen, wie verschiedene Künstler auf ihre sich verändernde Welt reagierten. 

Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf Max Beckmanns lithografische Mappe "Tag & Traum" von 1946, die in ihrer Gesamtheit gezeigt wird. Die 15 Drucke von "Tag & Traum" entstanden am Ende seines kriegsbedingten Exils in Amsterdam, nur ein Jahr bevor er nach St. Louis kam, um an der Washington University zu lehren. Sie nehmen den Betrachter mit auf eine surrealistische Reise durch Beckmanns Traumwelt mit Königen und Liebhabern, Soldaten und Sportlern, die sich nahtlos mit Szenen aus seinem Leben im Exil vermischen.

Weitere Informationen zur Ausstellung: hier.

Online-Werkverzeichnis Max Beckmann

Die Hamburger Kunsthalle schaltete das Online-Werkverzeichnis aller Gemälde des Künstlers Max Beckmann frei. Zur Verfügung stehen 843 Gemälde in farbiger Abbildung sowie Daten zu mehr als 5100 Publikationen, über 1350 Ausstellungen, rund 2500 Personen, 1100 Institutionen und 264 Auktionen. Weltweit zugänglich und kostenfrei nutzbar, soll das digitale Verzeichnis der Forschung dienen, und auch dem breiten Publikum als Plattform zur Verfügung stehen. Im Auftrag der Kaldewei Kulturstiftung hat Anja Tiedemann das Werkverzeichnis von Erhard und Barbara Göpel aus dem Jahr 1976 erweitert, aktualisiert und ergänzt.

Hier geht es zum Online-Werkverzeichnis.

Neo Rauch im Gespräch mit Bernhart Schwenk über Max Beckmann

Zeit und Zeitlosigkeit in der figurativen Malerei

Was verbindet die Maler Max Beckmann (1884-1950) und Neo Rauch (*1960) miteinander - außer der Tatsache, dass beide Künstler in Leipzig geboren wurden? Diese Frage steht im Mittelpunkt  des Gesprächs, das Bernhart Schwenk, Kurator für Gegenwartskunst an der Pinakothek der Modeme, mit Neo Rauch führt. Die Kenntnis der Kunstgeschichte spielt dabei ebenso eine wichtige Rolle wie die geradezu existenzielle Wertschätzung des malerischen Mediums. Auch der Hang zu komplexen Raumkonstruktionen und ein verschlüsseltes Bildvokabular ist beiden Künstlern eigen.

Das Künstlergespräch, initiiert von den Freunden des Max Beckmann Archivs, soll die beiden großen Maler in Dialog zueinander treten lassen.

Aufzeichnung vom 10. Februar 2020 im Ernst von Siemens-Auditorium der Pinakothek der Moderne. Eine Veranstaltung der Freunde des Max Beckmann Archivs e.V.

Seite aus Max Beckmanns Tagebuch (1940)
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Max Beckmann Archiv, Max Beckmann Nachlässe

Max Beckmann ­­- Edition der Tagebücher

Die 14 erhaltenen Tagebücher Max Beckmanns aus den Jahren 1903/04, 1908/09, 1912/13 und 1940-1950 gehören zu den bedeutenden Quellenschriften der Kunstgeschichte, die bislang dennoch wissenschaftlich unzureichend ediert sind. Vier dieser Tagebücher sind als Teil der Nachlässe Max Beckmann seit 2016 Eigentum des Max Beckmann Archivs an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, zehn Hefte schenkte die Witwe Mathilde Q. Beckmann an die Rare Book and Manuscript Library der Columbia University New York.

Die lückenlose Transkription, Veröffentlichung und Kommentierung dieser Tagebücher steht im Mittelpunkt des Projekts, dessen Ergebnisse in einer Online-Gesamtausgabe der Tagebücher zugänglich gemacht werden. Jede Tagebuchseite wird zudem als Digitalisat abgebildet. Der Kommentar sowie die Personen-, Orts- und Werkregister ermöglichen der Forschung zu Beckmann wie zur Klassischen Moderne neue Erkenntnisse über die Netzwerke des Künstlers, seine Arbeits- und Lebensumstände sowie wichtige Hinweise zu Provenienzen der Werke und Aspekten des Kunsthandels.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert großzügig die Edition der Tagebücher, die von Dr. Christiane Zeiller und Dr. Nina Peter unter der Leitung von Dr. Oliver Kase bearbeitet wird.

Künste im Exil

Das Max Beckmann Archiv ist ständig und reichlich vertreten in der virtuellen Ausstellung „Künste im Exil“.

Diese Ausstellung bietet einen neu entwickelten Zugang zu Geschichte und Gegenwart des Exils ausdrücklich im Bereich der Künste. Ihr Anliegen ist es, das Exil von Künstlern in seiner ganzen Vielschichtigkeit zu zeigen und anhaltend bewusst zu machen.

„Künste im Exil“ versteht sich als Netzwerkprojekt, das Exponate, Inhalte und Ergebnisse von über 30 Forschungseinrichtungen, Archiven, Ausstellungshäusern und Initiativen virtuell zusammenbringt. Die Federführung des Projekts liegt beim „Deutschen Exilarchiv 1933-1945“ der Deutschen Nationalbibliothek.

Zur virtuellen Ausstellung „Künste im Exil“.

Kurzbiographie Max Beckmann

1884                  
geboren am 12. Februar in Leipzig

1900 – 1903      
Studium an der Großherzoglichen Kunstschule in Weimar

1903 / 1904       
Paris

1904 – 1914     
Berlin, erfolgreich mit dem Frühwerk
Landschaften, Stadtansichten, Bildnisse, Stilleben und vor allem großformatige, anspruchsvolle Figurenbilder religiöser Thematik, aber auch Darstellungen des Zeitgeschehens

1914 - 1916       
Freiwilliger Krankenpfleger im I. Weltkrieg                          
Zahlreiche Zeichnungen und Werke der Druckgraphik vom Kriegsgeschehen, außerdem „Briefe im Kriege“

1916 – 1932      
Frankfurt am Main, tiefgreifender Wandel von Beckmanns Kunst in den Jahren um 1915 („Die Nacht“ 1918 / 1919)
Graphische Folgen mit Blättern zum Kriege und zum Leben in der Großstadt nach dem Kriege, große Bedeutung der Thematik von Theater, Zirkus, Jahrmarkt und Kabarett, ausgiebige Reisen nach Italien und längere Aufenthalte in Paris

Beckmann ist einer der bekanntesten, erfolgreichsten deutschen Maler.

1925
Scheidung von Minna geb. Tube, Heirat mit Mathilde „Quappi“ von Kaulbach

1932
Beginn der Arbeit am ersten Triptychon („Abfahrt“)

1933
Beckmann wird mit zahlreichen anderen von den Nationalsozialisten zum „entarteten“ Künstler erklärt, verliert seine Anstellung an der Städelschule und siedelt nach Berlin über.

1937
Emigration nach Amsterdam

1938
„Meine Theorie der Malerei“, Vortrag anlässlich der Ausstellung „Twentienth Century German Art“ in London

Zunehmende Schwierigkeiten mit Beginn des II. Weltkrieges und Besetzung Hollands durch die Deutschen

Beckmann ist trotzdem außerordentlich produktiv. Es entstehen Hauptwerke, darunter weitere Triptychen sowie die Illustrationen zur „Apokalypse“ und zu „Faust“ II

1947 / 1948
Lehrauftrag an der Washington University Art School in St. Louis, „Briefe an eine Malerin“

1948
Endgültige Übersiedlung in die USA, Professor an der Brooklyn Museum Art School in New York

1950  
Nach Vollendung des neunten Triptychons stirbt Max Beckmann am 27. Dezember in New York.    

 

Bild: Helga Fietz: Max Beckmann im Amsterdamer Atelier, 1938
© Freunde des Max Beckmann Archivs e.V.

Freunde des Max Beckmann Archivs

Die „Freunde des Max Beckmann Archivs“ gehen zurück auf die 1953 gegründete „Max Beckmann Gesellschaft“. Der Verein unterstützt das Archiv und fördert den Ausbau des vorhandenen Bestandes; er stellt darüber hinaus Mittel bereit für Forschung, Publikationen und Restaurierungsprojekte. Die Mitglieder des Vereins genießen zahlreiche Vorteile. Neben der Einbindung in einen interdisziplinären und lebendigen Freundeskreis erhalten die Mitglieder zusätzlich kostenlosen Eintritt in die Pinakotheken und zu den Veranstaltungen des Vereins. Hierzu gehören Lesungen, Vorträge, Reisen und gemeinsame Ausstellungsbesuche.

Werden auch Sie Mitglied des Freundeskreises und unterstützen Sie die zahlreichen Aktivitäten des Max Beckmann Archivs zur weiteren Erforschung des Künstlers. Wir laden Sie hierzu herzlich ein!

Die Jahresmindestbeiträge für Mitglieder der „Freunde des Max Beckmann Archivs e.V.“ sind folgende:

EUR 100,- für Einzelpersonen
EUR 150,- für eine Paarmitgliedschaft
EUR 25,- für Studenten
EUR 512,- für juristische Personen bzw. Personenvereinigungen

Für Jahresbeiträge und Spenden erhalten Sie eine steuerliche abzugsfähige Spendenquittung.

SATZUNG (PDF)

BEITRITTSERKLÄRUNG (PDF)

Um Mitglied der „Freunde des Max Beckmann Archivs e.V.“ zu werden, drucken Sie bitte die Beitrittserklärung aus und schicken diese per Post an folgende Adresse (oder als Scan per Mail an: info@max-beckmann-archive.org) :

Freunde des Max Beckmann Archivs e.V.
Barer Straße 29
D-80799 München

Vorsitzende
Mayen Beckmann

Vorstand
Prof. Dr. Wolfgang Augustyn
Mayen Beckmann
Britta Biergans
Dr. Oliver Kase
Prof. Dr. Bernhard Maaz
Jeanette Scholz
Dr. Christiane Zeiller
Dr. Ludwig von Zumbusch

Geschäftsstellenleitung
Eva Sittner

Bild: Martin Mosebach bei seinem Vortrag „Vermeers Zimmer“ am 29. Januar 2014 in der Pinakothek der Moderne

Bestandsüberblick

Im Archiv werden 5.000 Briefe, darunter knapp 300 Autographen Max Beckmanns, sowie Briefe von Thomas Mann, Walter Benjamin, Sigmund Freud und anderen aufbewahrt. Eigene große Komplexe stellen die Briefe Max Beckmanns an Günther Franke, Stephan Lackner und Reinhard Piper dar, sowie die Briefe Mathilde "Quappi" Beckmanns an ihre Schwester Hedda. Es befinden sich auch viele Briefe im Archiv, die Freunde und Bekannte des Künstlers unter einander gewechselt haben, wie etwa die beiden Kunsthändler Günther Franke und J. B. Neumann. Zahlreich ist das Material, das von Stephan Lackner bzw. dessen Nachkommen an das Archiv gelangt ist, darunter viele Typoskripte und sämtliche Publikationen des Schriftstellers. Ein weiteres wichtiges Konvolut ist der Nachlass Barbara und Erhard Göpel. Die Namen des Ehepaars Göpel sind eng mit dem Werkverzeichnis von Beckmanns Gemälden verbunden.

Zudem werden 1000 Briefe des Expressionismus an den Frankfurter Mäzen und Sammler Carl Hagemann (1867 – 1940) im Max Beckmann Archiv aufbewahrt. Die teilweise mit Zeichnungen versehenen Briefe, vor allem von Mitgliedern der „Brücke“, gehörten zum Nachlass von Carl Hagemann, einem der großen Mäzene dieser Bewegung. Das Briefkonvolut ist für die deutsche Geschichte und Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts von einzigartiger Bedeutung. Die Erwerbung ist mit freundlicher Hilfe der Ernst von Siemens Kunststiftung, der Kulturstiftung der Länder, der Bayerischen Landesstiftung, der Hubert Burda Stiftung, des Eleonora-Schamberger-Nachlasses sowie privaten Spendern und Eigenmitteln gelungen.

Im Max Beckmann Archiv werden auch ca. 6.000 Photographien, etwa 60.000 Zeitungsausschnitte und weit über 1.400 Spezialpublikationen aufbewahrt.Der umfangreiche Bestand wird laufend ergänzt. Es werden außerdem die Werkverzeichnisse der Gemälde, Zeichnungen, Druckgraphik und Skulptur sowie die Bibliographie auf dem aktuellen Stand gehalten.

 

Bild aus: Max Beckmann, Briefe an eine Malerin, 1948, geschenkt von Maja und Mayen Beckmann
© Freunde des Max Beckmann Archivs e.V.

Publikationen

Publikationen, auch in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Ernst Osterkamp, Ein geglückter Tag im Leben des Malers. Max Beckmanns Tagebücher
Vortrag anlässlich der Jahrestagung der Freunde des Max Beckmann Archivs am 21. Oktober 2021.
Privatdruck, München 2022, 62 Seiten

Herta Müller, Was nicht gelingt, findet der Wind.
Rede anlässlich der Jahrestagung der Max Beckmann Gesellschaft am 12. Februar 2019.
Carl Hanser Verlag, Privatdruck, München 2020, 40 Seiten

Max Beckmann. Reihe Junge Kunst, Band 26
Christiane Zeiller. Mit einem Essay von Bernhard Maaz
Kurzinformation und Einleitung zum Band (PDF)
Klinkhardt & Biermann Verlag, München 2019
80 Seiten, 46 Farb- und 15 SW-Abbildungen
11,90 Euro | ISBN: 978-3-943616-48-4

Max Beckmann. Beiträge 2019
Mit Beiträgen von Eugen Blume, Hedda Finke, Christian Lenz, Jörn Pabst, Anja Tiedemann, Stephan von Wiese et al.
(= Hefte des Max Beckmann Archivs 16). München 2019
182 Seiten
28 Euro

Max Beckmann. Beiträge 2017
Mit Beiträgen von Françoise Forster-Hahn, Christian Lenz und Eva Reich.
(= Hefte des Max Beckmann Archivs 15). München 2017
124 Seiten
20 Euro

Max Beckmann. Beiträge 2016
Mit Beiträgen von Eugen Blume, Wolfgang Kemp, Christian Lenz, Eva Reich und Christiane Zeiller.
(= Hefte des Max Beckmann Archivs 14). München 2016
132 Seiten
15 Euro

Martin Mosebach, Vermeers Zimmer. Vortrag in der Max Beckmann Gesellschaft am 29. Januar 2014
Carl Hanser Verlag, Privatdruck, München 2014
32 Seiten, vergriffen

Max Beckmann. Beiträge 2012
Mit Beiträgen von Andrea Christine Bambi, Kirsten Fitzke, Christian Lenz und Christiane Zeiller.
(=Hefte des Max Beckmann Archivs 13). München 2012
128 Seiten
20 Euro

Max Beckmann Archiv. Erwerbungen 2008-2010
Bearbeitet von Christian Lenz
(= Hefte des Max Beckmann Archivs 11/12). München 2010
230 Seiten
vergriffen

Max Beckmann. Die Skizzenbücher.
Ein Kritischer Katalog. 2 Bände. In Deutsch und Englisch.

Christiane Zeiller. Mit einem Beitrag von Gerd Presler
Hrsg. von der Max Beckmann Gesellschaft e.V.
und den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.
Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2010.
976 Seiten │1466 Abbildungen
248 Euro
Das Buch ist auch in englischer Sprache erschienen.

Max Beckmann Archiv. Erwerbungen 1985-2008
Bearbeitet von Christian Lenz
(= Hefte des Max Beckmann Archivs 10). München 2008
136 Seiten
17 Euro

Max Beckmann. Bibliographie 1994 - 2007 und Nachträge
Bearbeitet von Helena Pereña Sáez unter Mitwirkung von Mayen Beckmann und Christiane Zeiller
(= Hefte des Max Beckmann Archivs 9). München 2007
80 Seiten
18 Euro

Max Beckmann. Exil in Amsterdam
Herausgegeben von der Pinakothek der Moderne, München. Mit Beiträgen von
Carla Schulz-Hoffmann, Christian Lenz, Beatrice von Bormann, Felix Billeter, Marco Pesarese und Christiane Zeiller.
440 Seiten│273 Abbildungen
Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2007.
49,80 Euro
Das Buch ist auch in englischer Sprache erschienen

Markus Lüpertz, Zwei Kerzen leuchten. Für Max Beckmann
Rede anlässlich der Jahresversammlung der Max Beckmann Gesellschaft.
Pinakothek der Moderne, 9. Februar 2006. München 2006
28 Seiten
7 Euro

Eugen Blume, Erhard Göpel. Rede anlässlich des 100. Geburtstages
Pinakothek der Moderne, Max Beckmann Saal, 6. Juni 2006. München 2006
20 Seiten
7 Euro

Max Beckmann. Beiträge 2004-2005
Von Christian Lenz, Norbert Miller, Thomas Noll und Christiane Zeiller (= Hefte des Max Beckmann Archivs 8). München 2006
112 Seiten
30 Euro

Christiane Zeiller, Max Beckmann. Die frühen Jahre
(= Diss. München 2001). Weimar 2003
381 Seiten
36,20 Euro

Max Beckmann. Beiträge 2002
Von Ralph Häfner, Christian Lenz und Manfred Osten (= Hefte des Max Beckmann Archivs 7). München 2003
71 Seiten
13 Euro

Max Beckmann. Aufsätze
Mit Beiträgen von Jörn Pabst, Christian Lenz und Thomas Noll (= Hefte des Max Beckmann Archivs 6). München 2002
72 Seiten
17 Euro

Max Beckmann. Selbstbildnisse. Zeichnung und Druckgraphik
In Zusammenarbeit mit dem Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig.
Neue Pinakothek, 17. November 2000 bis 28. Januar 2001. Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig, 22. Februar bis 6. Mai 2001.
Ausstellungskatalog, bearbeitet von Thomas Döring und Christian Lenz. Edition Braus, Heidelberg 2000
328 Seiten
25 Euro

Christian Lenz, Max Beckmann und die Alten Meister. "Eine ganz nette Reihe von Freunden"
Edition Braus, Heidelberg 2000,
208 Seiten
26 Euro

Stephan Lackner, der Freund Max Beckmanns
Staatsgalerie moderner Kunst. 3. Februar bis 9. April 2000.
Ausstellungskatalog (= Hefte des Max Beckmann Archivs 5), bearbeitet von Christian Lenz, mit Beiträgen von Stephan Lackner, Marco Pesarese und Christiane Zeiller. München 2000
120 Seiten
15,50 Euro

(Die Ausstellung ging weiter nach Frankfurt am Main, Deutsche Bibliothek, 13. März bis 24. April 2001 und zum Goethe-Institut nach Paris, 19. September bis 31. Oktober 2002, Katalog in Französisch 15,50 Euro)

Max Beckmann und Günther Franke
Staatsgalerie moderner Kunst, 20. Januar bis 2. April 2000.
Ausstellungskatalog (= Hefte des Max Beckmann Archivs 4), bearbeitet von Felix Billeter. München 2000
133 Seiten
15,50 Euro

Max Beckmann. Vorträge 1996- 1998
Publikation der Vorträge im Rahmen des Freundeskreises Max Beckmann Archiv e.V. (= Hefte des Max Beckmann Archivs 3). Mit Beiträgen von Joachim Poeschke, Christian Lenz, Ernst-Gerhard Güse, Carla Schulz-Hoffmann und Stephan von Wiese. München 2000
Vergriffen

Minna Beckmann -Tube
Staatsgalerie moderner Kunst, 12. Februar bis 26. April 1998.
Ausstellungskatalog (= Hefte des Max Beckmann Archivs 2), bearbeitet von Christian Lenz und Christiane Zeiller. München 1998
78 Seiten
13 Euro

Max Beckmann. Briefe an Reinhard Piper
Staatsgalerie moderner Kunst 29. September bis 20. November 1994.
Ausstellungskatalog (=Patrimonia 95, herausgegeben von der Kulturstiftung der Länder in Verbindung mit den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen), bearbeitet von Christian Lenz. München 1994
79 Seiten
13 Euro

Max Beckmann. Bibliographie 1971 - 1993
(= Hefte des Max Beckmann Archivs 1), bearbeitet von Felix Billeter, Alina Dobrzecki und Christian Lenz. München 1994
77 Seiten
5,50 Euro

Projekte

Wissenschaftliche Projekte

Dr. Christiane Zeiller und Dr. Nina Peter unter der Leitung von Dr. Oliver Kase
Max Beckmann ­­- Edition der Tagebücher
Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft
Weitere Informationen zum Forschungsprojekt

Anja Tiedemann
Max Beckmann - Catalogue Raisonné der Gemälde
Auf Initiative und finanziert durch die Franz Dieter und Michaela Kaldewei Kulturstiftung, Ahlen

Stephan von Wiese, Hedda Finke
Max Beckmann – Werkverzeichnis der Zeichnungen

Barbara C. Buenger
Max Beckmann in Germany, 1904-1937

Abgeschlossene Projekte

Felix Billeter
Forschungsprojekt der Bayerischen Staatgemäldesammlungen und der Städtischen Galerie im Lenbachhaus
Kunsthändler, Sammler, Stifter: Günther Franke als Vermittler moderner Kunst in München 1923-1976,
In: Schriften der Forschungsstelle Entartete Kunst (Band 11)
Mit Beiträgen von Andrea Bambi, Alex Drecoll, Christian Fuhrmeister, Meike Hopp, Gesa Jeuthe und Irene Netta
2017 bei De GRUYTER erschienen

Lynette Roth
Saint Louis Art Museum
Bestandskatalog der Gemäldesammlung Max Beckmanns

2015 bei DelMonico Books/ Prestel erschienen

Christiane Zeiller
Max Beckmann. Die Skizzenbücher. Ein Kritischer Katalog. Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft
2010 bei Hatje Cantz erschienen

Kontakt

Das Max Beckmann Archiv ist für wissenschaftliche Zwecke öffentlich zugänglich.
Für die Arbeit im Archiv ist eine Terminvereinbarung notwendig.

Ansprechpartner:
Dr. Christiane Zeiller
Eva Sittner, Dipl.-Kulturwirtin

Zuständiger Referent:
Dr. Oliver Kase
Sammlungsleiter Klassische Moderne I Head of Modern Art
Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Sie erreichen uns per E-Mail: info@max-beckmann-archive.org

Max Beckmann Archiv
Barer Str. 29
D 80799 München

Tel.: +49 (0)89 23805 327
Fax: +49 (0)89 23805 127