Neue Pinakothek

Aktueller Hinweis: Schließung Neue Pinakothek

Liebe Besucherinnen und Besucher,

die Galerie der Neuen Pinakothek ist aus baulichen Gründen und zur Vorbereitung umfangreicher Sanierungsmaßnahmen für die Öffentlichkeit für mehrere Jahre geschlossen. Eine Auswahl von Meisterwerken der Kunst des 19. Jahrhunderts wird im Erdgeschoss der Alten Pinakothek (Ostflügel) und in der Sammlung Schack gezeigt.

Neue museale Aufgaben ebenso wie erhöhte technische Anforderungen lassen kleinere administrative wie funktionale Anpassungen notwendig werden. Der hohen gesellschaftlichen Bedeutung der Kunstvermittlung ist dabei ebenso Rechnung zu tragen wie der Eingliederung der Außenanlagen in den Masterplan des Kunstareals, um die Neue Pinakothek als Zentrum der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen zukunftsfähig zu gestalten.

Bernhard Maaz, Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, erklärte auf der Pressekonferenz im Dezember 2018: „Ich freue mich, dass die bereits weit gediehenen Planungen in nächster Zukunft finale Konturen annehmen können, denn die wunderbare Strahlkraft der Sammlung kann dann in einigen Jahren in dem zukunftsfähig gemachten Gebäude wieder große Besucherscharen anziehen.“

Bitte beachten Sie diese Änderungen für Ihren Besuch des Kunstareals und der Pinakotheken. Näheres zur Auswahl der Werke finden Sie im Vorfeld Ihres Besuches auf unserer Website.

Aktuelle Informationen zu den Sanierungsmaßnahmen erhalten Sie auf der Website des Staatliches Bauamtes

Thomas Gainsborough (1727-1788), Mr. Thomas Hibbert, 1785 Öl auf Leinwand, 127 x 101,6 cm, Neue Pinakothek – Leihgabe des Pinakotheks-Vereins (seit 2022)

Aktuell in der Alten Pinakothek zu sehen: Neuankauf eines Werkes von THOMAS GAINSBOROUGH FÜR DIE NEUE PINAKOTHEK

  

Pinakotheks-Verein erwirbt bedeutendes Porträt von Thomas Gainsborough für die Neue Pinakothek

Saal II, Erdgeschoss, Alte Pinakothek

Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen besitzen eine der bedeutendsten Sammlungen britischer Malerei auf dem europäischen Kontinent. Bereits seit 1978 befindet sich das Porträt der Mrs. Sophia Hibbert von Thomas Gainsborough als Leihgabe des Pinakotheks-Vereins in der Neuen Pinakothek. Dem Pinakotheks-Verein ist es nun gelungen, auch das männliche Gegenstück zu erwerben, das Porträt des Mr. Thomas Hibbert. Beide Porträts entstanden in der Mitte der 1780er Jahre und sind Hauptwerke der späten Porträtmalerei Gainsboroughs. Nahezu 140 Jahre waren die beiden Bilder getrennt. Dass das Bildpaar jetzt wieder zusammengeführt werden kann, ist ein extrem seltener Glücksfall.

Thomas Gainsborough (1727-1788) gehört zu den glänzendsten Namen der europäischen Malerei des 18. Jahrhunderts. Neben William Hogarth und Joshua Reynolds war er einer der ersten englischen Künstler, die internationale Geltung erlangten. Seinen Ruhm verdankte er vor allem der Porträtmalerei. Seine Porträts vermitteln den Eindruck großer Natürlichkeit und Wirklichkeitsnähe, zugleich strahlen sie Eleganz und Vornehmheit aus.

Der Pinakotheks-Verein fördert seit seiner Gründung im Jahr 1953 die Alte und die Neue Pinakothek durch den Ankauf bedeutender Kunstwerke. Zur Erwerbung des Porträts von Thomas Gainsborough haben neben dem Verein selbst mehrere Spender aus dem Kuratorium sowie aus dem Kreis der Förderer und Mitglieder beigetragen, ebenso die Rudolf-August Oetker-Stiftung sowie die Stiftung Dr. Helmut Röschinger.

 

Wenn Du an die Neue denkst...

Ausstellung

Von Goya bis Manet - Meisterwerke der Neuen Pinakothek in der Alten Pinakothek

Ausstellung

Spitzentreffen - Werke der Neuen Pinakothek in der Sammlung Schack

Carl Spitzweg

Der arme Poet, 1839

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Édouard Manet

Die Barke, 1874

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Claude Monet

Seerosen, um 1915

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Edgar Degas

Die Büglerin, um 1869

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Gustav Klimt

Margaret Stonborough-Wittgenstein, 1905

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Bertel Thorvaldsen

Adonis, 1808/32

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Paul Cézanne

Stillleben mit Kommode, um 1883/87

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Joseph Mallord William Turner

Ostende, 1844

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Édouard Manet

Le Déjeuner, 1868

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Adolph von Menzel

Wohnzimmer mit Menzels Schwester, 1847

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Jacques-Louis David

Anne-Marie-Louise Thélusson, Comtesse de Sorcy, 1790

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Carl Rottmann

Marathon, 1848

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Caspar David Friedrich

Riesengebirgslandschaft mit aufsteigendem Nebel, um 1819/20

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Vincent van Gogh

Sonnenblumen, 1888

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Friedrich Overbeck

Italia und Germania, 1828

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Anfahrt

Neue Pinakothek
Barer Straße 29
Eingang Theresienstraße
80799 München

Die Neue Pinakothek erreichen Sie mit

Tram
Linie 27 | 28: Haltestelle Pinakotheken

U-Bahn
U2: Haltestelle Theresienstraße
U3 | U6: Haltestelle Odeonsplatz oder Universität
U4 | U5: Haltestelle Odeonsplatz

Bus
Linie 100 (Museumslinie) |  Linie 58 (CityRing): Haltestelle Pinakotheken
Linie 154 |  Linie 153: Haltestelle Schellingstraße

Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, da in unmittelbarer Nähe der Museen keine Parkplätze zur Verfügung stehen.

Reisebus
Vor der Neuen Pinakothek befinden sich zwei Busparkplätze. Zwischen 10 und 18 Uhr ist die
Parkzeit (mit Parkscheibe) auf zwei Stunden begrenzt.

Einen Überblick über die verschiedenen Anreisemöglichkeiten liefert Ihnen unser Umgebungsplan. (PDF)

Architektur

Die heutige Neue Pinakothek wurde 1981 eröffnet und steht an der Stelle des 1853 errichteten Vorgängerbaus, der im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Ludwig I. hatte die von Friedrich Gärtner und August Voit entworfene Galerie für seine Sammlung zeitgenössischer Malerei auf dem Grundstück gegenüber der Alten Pinakothek bauen lassen, um einen Dialog zwischen der Kunst der eigenen Zeit und den als Vorbildern verehrten Alten Meistern zu ermöglichen. Während die Alte Pinakothek Leo von Klenzes nach dem Zweiten Weltkrieg durch Hans Döllgast wieder aufgebaut wurde, wurde die Ruine der Neuen Pinakothek abgebrochen und durch einen modernen Neubau nach Plänen Alexander von Brancas ersetzt, in dem neben der Galerie der Neuen Pinakothek auch die Verwaltung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und das Doerner Institut untergebracht sind. Das Äußere von Brancas Neuer Pinakothek wurde wegen der auffälligen Zitate historischer Form- und Stilelemente gelegentlich kritisiert, das Innere aber gilt mit seiner Abfolge unterschiedlich großer, an den Bedürfnissen der ausgestellten Werke orientierter und hervorragend beleuchteter Räume unbestritten als einer der besten Museumsbauten der Nachkriegszeit in Deutschland. 

Online-Rundgang

Die Galerie der Neuen Pinakothek ist aus baulichen Gründen und zur Vorbereitung umfangreicher Sanierungsmaßnahmen für die Öffentlichkeit voraussichtlich bis 2025 geschlossen. Eine Auswahl von Meisterwerken der Kunst des 19. Jahrhunderts wird ab Sommer 2019 im Erdgeschoss der Alten Pinakothek (Ostflügel) und in der Sammlung Schack gezeigt.

Vor der Schließung zeigte die Neue Pinakothek in 22 Sälen und zehn Kabinetten rund 400 Gemälde und Skulpturen des 19. Jahrhunderts. Den Rundgang können Sie noch digital besuchen:

Zum Online-Rundgang der Neuen Pinakothek 

Buchcover Ausstellungskatalog "KünstlerBilder. Inszenierung und Tradition"

Publikationen

Alle Publikationen sind im Museumsshop Cedon erhältlich.

Eine vollständige Auflistung aller Publikationen der Neuen Pinakothek erhalten Sie hier. 

Ausstellungskataloge (Auswahl)

KünstlerBilder. Inszenierung und Tradition im 19. Jahrhundert
128 Seiten | 80 Abb.
München: Neue Pinakothek/Prestel, 2015
24,80 Euro (im Museum)

Courbet>Daubigny. Das Rätsel der »Schleuse von Optevoz«
104 Seiten | 80 Abb.
München: Hirmer 2014
16,80 Euro (im Museum)

Johann Christian Reinhart
Ein deutscher Landschaftsmaler in Rom
399 Seiten | 385 Abb.
München: Hirmer, 2012
32 Euro (im Museum)

George Stubbs 1724-1806. Die Schönheit der Tiere
224 Seiten | 150 Abb.
München: Bayerische Staatsgemäldesammlungen und Prestel, 2012
32 Euro (im Museum)

Hausordnung

Aus aktuellem Anlass wurden die Sicherheitsmaßnahmen in unseren Museen verstärkt. Für unsere Besucher:innen ändert sich im Zuge dessen bis auf weiteres das Folgende:

  • Mitgeführte Gegenstände wie Taschen, unabhängig von der Größe, sowie Mäntel und Jacken, Kapuzenpullover und ähnliche auftragende Oberbekleidung sind an der Garderobe oder in den Schließfächern zu hinterlegen.
  • Taschen, die beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen zwingend mitgeführt werden müssen, werden vom Aufsichtspersonal auf ihren Inhalt kontrolliert.
  • Vom Personal in Augenschein genommene Gegenstände wie Taschen etc. werden durch Bändchen gekennzeichnet und dürfen dann uneingeschränkt mitgeführt werden.

Wir bedauern die entstehenden Unbequemlichkeiten und bitten im Interesse des Schutzes der Kunstwerke und Gebäude um Ihr Verständnis.
Der Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen

In all unseren Museen gelten Hausordnung (PDF), Garderobenordnung (PDF) und die AGB - Allgemeinen Geschäftsbedingungen (PDF).

Wir bitten Sie, diese zu beachten. Vielen Dank!